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Rezension | Gestorben wird immer von Alexandra Fröhlich

Gestorben wird immer: Roman - Alexandra Fröhlich, Roger Keil

Beschreibung

 

Die 91-jährige Agnes Weisgut führt bereits seit Jahrzehnten den erfolgreichen einen Steinmetzbetrieb in Hamburg. Immer getreu dem Motto „Gestorben wird immer“. Außerdem kümmert sie sich um alle Belange und Schwierigkeiten in der Familie. Nun möchte Agnes die Geheimnisse der Vergangenheit mit dem ganzen Familienclan teilen. So beauftragt sie ihre Enkelin Birte, die ganze Familie an einen Tisch zu bringen. Gar kein so leichtes Unternehmen, denn es gibt so einige Zwistigkeiten zwischen den Familienmitgliedern.

 

Meine Meinung

 

Der neue Roman von Alexandra Fröhlich, „Gestorben wird immer“, ist mein erster Roman der Autorin. Darin erzählt sie eine mitreisende Familiengeschichte, die vor allem durch den zweiten Weltkrieg geprägt ist.

 

"Ihre Enkelin war ein Mensch, der seine Ziele mit verzweifelter Hartnäckigkeit verfolgte und ein Scheitern schlichtweg ausschloss. Sie war ihr nicht unähnlich." Seite 15, Agnes

 

Sehr spannend finde ich die Einteilung des Romans. Zum einen springt man in der Zeit und von Ort zu Ort, was durch die Kapitelüberschriften leicht nachzuvollziehen ist, zum anderen ist die Geschichte in drei Perspektiven eingeteilt, die der 91-jährigen Agnes Weisgut, die der Tochter Martha und die der Enkelin Birte. Durch diesen Aufbau erzählt die Autorin immer nur Häppchen für Häppchen die spannende Familien-Geschichte der Weisgut’s. Die Spannung bleibt also bis zum Ende hin erhalten und lies mich das Buch kaum aus der Hand legen.

 

"Schatz. Liebling. Auch mein Häschen. Oder mein Mäuschen. Wie sie das hasste, diese nach außen, mit den immer gleichen Worthülsen demonstrierte Liebe. Thomas, der Gute. Martha, die Verrückte." Seite 54, Martha

 

Im Vordergrund stehen die bewegende Erlebnisse von Agnes Weisgut, sie hat die entbehrungsreichen Jahre des zweiten Weltkriegs miterlebt, was ihre Vergangenheit zu einer ganz besonders schwermütigen und ergreifenden Geschichte macht. Sie hat das beste aus ihrem Schicksal gemacht und dabei Schuld auf sich geladen. Nun möchte Sie ihrer Familie die ganze Wahrheit über die Vergangenheit erzählen, dabei hofft sie nicht auf Vergebung, sondern nur auf das Verstehen.

 

Alexandra Fröhlich’s Roman ist geprägt von den einschneidenden Erlebnissen des zweiten Weltkriegs, dabei stehen aber immer die drei Hauptprotagonisten Agnes, Martha und Birte im Vordergrund. Wirklich jeder dieser besonderen Charaktere hat eine ganz spezielle Persönlichkeit die im Laufe des Buchs verständlich dargelegt wird. Für mich glich das einer spannenden und berührenden Reise durch die Menschlichkeit! Ein wirklich toller Roman den ich euch ganz besonders ans Herz legen möchte.

 

"Eine Tochter ohne Mutter. Eine Mutter ohne Tochter. Das passte zusammen, fand Birte. Da konnte doch die eine der anderen geben, was sie beide brauchten." Seite 154, Birte

 

Über die Autorin

 

Alexandra Fröhlich lebt als Autorin in Hamburg und arbeitet als freie Textchefin für verschiedene Frauenmagazine. Ihr Roman „Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen“ (2012) stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Auch in ihrem neuen Buch, „Gestorben wird immer“, erzählt sie augenzwinkernd eine ungewöhnliche Familiengeschichte.(Quelle: Penguin Verlag)

 

Fazit

 

Eine bewegende Familiengeschichte, die bis heute durch die schlimmen Jahre des zweiten Welkriegs geprägt ist.

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-gestorben-wird-immer-von-alexandra-froehlich

Rezension | Salz für die See von Ruta Sepetys

Salz für die See - Ruta Sepetys, Henning Ahrens

Beschreibung

 

Der zweite Weltkrieg ist fast zu Ende. Tausende Menschen flüchten voller Angst vor der Roten Armee. Darunter die junge litauische Krankenschwester Joana, die fünzehn-jährige Polin Emilia und der Restaurator und vermeintlicher Deserteur Florian. Zusammen bilden sie eine Notgemeinschaft um in Gotenhafen bei der Wilhelm Gustloff an Bord zu gehen, und endlich in Sicherheit zu gelangen.

 

Der Krieg hat jedoch jeden Einzelnen Misstrauen gelehrt, und alle Menschen in der Notgemeinschaft haben ihre Geheimnisse. Dennoch halten sie zusammen, denn die eisig kalten Tage sowie die schrecklichen Kriegserlebnisse schweisen sie zusammen.

 

Meine Meinung

 

In dem Jugendroman „Salz für die See“ erzählt Ruta Sepetys eine fiktive Geschichte, die auf dem Drama, des zu Ende des zweiten Weltkriegs versenkten Rettungsschiffes Wilhelm Gustloff basiert. Obwohl ich mich für Geschichte interessiere, insbesonder die Geschichte über den zweiten Weltkrieg, kann ich mich nicht daran erinnern jemals etwas über dieses Drama gehört zu haben, und wenn dann nur am Rande. Umso spannender war es für mich in diesen Roman einzutauchen, der einige Lebensgeschichten um dieses Ereignis spinnt.

 

Vorher aber noch ein paar Hintergrundinformationen für euch. Die Wilhelm Gustloff entstand im Auftrag der NSDAP im Jahre 1937 in Hamburg und wurde bis zum Beginn des zweiten Weltkriegs als Kreuzfahrtschiff für die Organisation „Kraft durch Freude“ (KdF) genutzt, und war für 1.463 Passagiere plus 417 Besatzungsmitglieder ausgelegt. Danach diente sie der Kriegsmarine als Lazarettschiff, Verwundetentrasporter und Wohnschiff für die U-Boot-Lehrdivision in Gotenhafen. Als die Rote Armee die Ostfront durchbrach wurde durch das Unternehmen Hannibal die Verlegung der 2. U-Boot-Lehrdivision nach Westen angeordnet, bei der zusätzlich verwundete Soldaten und Flüchtlinge mit an Bord genommen wurden. So legte die Wilhelm Gustloff schließlich mit ca. 10.300 Menschen in Gotenhafen ab. Nur wenige Stunden danach, trafen drei Torpedos des sowjetischen U-Boot S-13, die die Wilhelm Gustloff versenkten. Es wurden nur wenige Menschen gerettet, die Opferzahl wird auf ca. 9.000 Menschen geschätzt, womit der Untergang der Wilhelm Gustloff zu der größten Katastrophe der Schifffahrtsgeschichte zählen würde.

 

"Ein Mädchen, das die Mutter verloren hatte, glich einem winzigen Boot auf einem zornigen Ozean. Manche Boote gelangen schließlich an Land. Andere Boote, so auch meines, trieben immer weiter auf die See hinaus." Seite 176, Emilia

 

Die einzelnen Kapitel sind eher kurz gehalten und erschaffen eine dramatische Atmosphäre. Außerdem lässt sich durch die Kapitelüberschrift gleich feststellen in welche Perspektive man eintaucht. Ruta Sepetys erzählt nämlich gleich mehrere Geschichten, die in den Kriegswirren zueinander finden. Abwechselnd schlüpft man in die Haut der jungen litauische Krankenschwester Joana, der fünfzehnjährigen Polin Emilia, des deutscher Deserteurs Florian und des Matrosen Alfred.

 

Joana befindet sich von Beginn an in einem Flüchtlingstreck auf dem Weg nach Gotenhafen um vor der Roten Armee in den sicheren Westen zu fliehen. Hier finden sich die unterschiedlichsten Charaktere wieder, aber vor allem jene, die von Hitler verfolgt werden, durch das Schicksal treffen Florian und Emilia auf den Treck und schließen sich ihm nach einigem Hin- und Her an.

 

Ruta Sepetys facettenreicher Schreibstil ist meist sachlich und ruft dennoch eine Reihe von Emotionen hervor, die mich von der ersten Seite an ergriffen, und einfach nicht mehr losgelassen haben. Vor allem die poetischen Erzählungen der erst fünfzehnjährigen Emilia haben mir einige Tränen beschert und mich tief bewegt! Nicht weniger bewegend ist die Geschichte der jungen Krankenschwester die am liebsten jedem Menschen auf ihrem Weg helfen würde, aber erschreckt miterleben muss, dass sie nicht immer helfen kann.

 

Florian bringt mit seiner Geheimniskrämerei die Mystik des sagenumwobenen Bernsteinzimmers, dass die Nazis während des 2. Weltkriegs geraubt haben sollen, in die Geschichte. Ein fast magisches Element das der Geschichte einen besonderen Touch verleiht.

 

All diese Geschichten steuern unaufhörlich auf die Katastrophe des Untergangs der Wilhelm Gustloff zu. Während ich über das Buch nachdenke und diese Sätze schreiben überkommt mich schon wieder die Gänsehaut, die Ruta Sepetys Geschichte anhaftet.

 

"Die Wilhelm Gustloff war schwanger mit den vielen verlorenen Seelen, die der Krieg hervorgebracht hatte. Sie würden sich im Schiffsbauch drängen und das Schiff wäre die Gebärerin ihrer Freiheit und Sicherheit." Seite 231, Emilia

 

„Salz für die See“ ist ein gut recherchierter Roman, der trotz der fiktionalen Lebensgeschichten der Charaktere erschreckend authentisch über den Krieg und das Schicksal der Flüchtlinge berichtet.

 

Über die Autorin

 

Ruta Sepetys wurde in Michigan geboren und hat litauische Vorfahren. Ihren Wurzeln ging sie in ihrem ersten Buch, „Und in mir der unbesiegbare Sommer“, nach. Für ihren zweiten Roman, „Ein Glück für immer“, hat sie ihre Lust an historischer Recherche mit dem Interesse an New Orleans und seinem schillernden French Quarter verbunden. (Quelle: Königskinder Verlag)

 

Fazit

 

Eine Geschichte über Krieg, Freundschaft und Zusammenhalt. Bewegend und aufwühlend wie die See!

 

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-salz-fuer-die-see-von-ruta-sepetys

Rezension | Wer die Lilie träumt von Maggie Stiefvater

Wer die Lilie träumt (Raven Boys) - Maggie Stiefvater

Beschreibung

 

Blue verbringt viel Zeit mit den Raven-Boys Gansey, Adam, Ronan und dem Geist Noah. Die Suche nach dem verschwundenen König Glendower gestaltet sich ziemlich schwierig, da die Ley-Linie zu verblassen droht. Ronan’s Begabung Gegenstände aus seinen Träumen in die Realität zu bringen wird immer stärker, und er findet sogar noch einen anderen Greywaren, der über diese Macht verfügt.

 

Während Blue und ihre Freunde Glendower näher kommen, ist der graue Mann, ein Auftragskiller, schon längst auf der Suche nach dem wertvollen Greywaren.

 

Meine Meinung

 

Bei „Wer die Lilie träumt“ handelt es sich um den zweiten Band aus der mystischen Jugendbuch Quadrologie „The Raven-Circle“ von Maggie Stiefvater. Seitdem ich den ersten Band der Reihe, „Wen der Rabe ruft“, vor zwei Jahren gelesen habe ist die Geschichte bei mir etwas in Vergessenheit geraten. Trotzdem ist es Maggie Stiefvater gelungen mich schnell mit ihrer magischen sowie etwas düsteren Geschichte zu faszinieren.

 

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Blue sowie ihre ziemlich unterschiedlichen Freunde Adam, Gansey, Ronan und Noah. Schon im ersten Band war die Clique auf der Suche nach dem verschwundenen König Glendower und sie erweckten die magische Ley-Linie zum Leben. Diese Handlung zieht sich auch durch den zweiten Band der Reihe.

 

In diesem Band spielt der charmante Auftragskiller Mister Grey eine tragende Rolle für den Ausgang, und das bunte Treiben im Fox Way (Blue’s Zuhause) lockert die Stimmung zwischendurch ordentlich auf. Trotz der atmosphärisch wundervoll gestalteten Geschichte, kam beim Lesen nicht die nötige Spannung auf. Für meinen Geschmack passierte vor allem in der ersten Hälfte des Buches, über längere Zeit einfach zu wenig, was die Handlung nach vorne treibt. Hinzu kommt die ständig spürbare Wut und Gewalt bei ein paar der Jungs, die mir gehörig auf die Stimmung geschlagen hat.

 

Zum Ende hin nimmt „Wer die Lilie träumt“ noch einmal ordentlich Fahrt auf und kann sogar noch mit etwas Spannung überraschen. Der nächste Band liegt schon zu Hause bereit, denn schließlich möchte ich auf jeden Fall erfahren, ob Blue, Gansey und Co. mit ihrer Suche erfolgreich sein werden!

 

Über die Autorin

 

Maggie Stiefvater, geboren 1981, hatte glücklicherweise immer Schwierigkeiten, ihren Hang zu Tagträumereien und Selbstgesprächen mit ihren Jobs zu vereinbaren. Anstatt also als Kellnerin, Kalligraphielehrerin oder technische Redakteurin zu arbeiten, versuchte sie es mit der Kunst. Heute lebt die New York Times-Bestsellerautorin in den Bergen Virginias, ist verheiratet, hütet zwei kleine Kinder sowie zwei neurotische Hunde und hofiert eine verrückte Katze. (Quelle: Scirpt5)

 

Information zur Reihe


1. 2013 Wen der Rabe ruft (2012 The Raven Boys)
2. 2014 Wer die Lilie träumt (2013 The Dream Thieves)
3.
2015 Was die Spiegel wissen (2014 Blue Lily, Lily Blue)
4.
2017 (voraussichtlich) (2016 The Raven King)
 
Fazit

 

Magisch und traumhaft düster.

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-wer-die-lilie-traeumt-von-maggie-stiefvater

Rezension | Annähernd Alex von Jenn Bennett

Annähernd Alex - Jenn Bennett, Claudia Max

Beschreibung

 

Die 17-jährige Bailey ist in einem Online-Film-Forum alias Mink unterewegs und schwärmt schon seit einiger Zeit für Alex. Als Bailey zu ihrem Vater in einen kalifornischen Küstenort zieht, in dem auch Alex wohnt, erzählt sie ihm vorerst nichts davon. Bailey möchte zuerst unauffällig nachforschen, ob das mit Alex auch in der Realität etwas werden könnte.

 

Als Bailey ihren Sommer-Job in einem Museum beginnt, knüpft sie zum ersten Mal in ihrem Leben eine richtige Freundschaft. Leider entpuppt sich der Job im Kassenhäuschen als der reinste Horror, bei dem sie sich jeden Tag fast zu tode schwitzt. Einziger Lichtblick: Porter Roth, Surferboy und Macho, der sie mit seinen Sticheleien ganz schön aus der Reserve lockt. Die beiden kommen sich jedoch schnell näher und ihr Onlineschwarm Alex gerät bei Mink immer mehr in Vergessenheit.

 

Meine Meinung

 

„Annähernd Alex“ von Jenn Bennett hat mich durch sein sommerliches Vintage-Cover sofort angesprochen und wanderte somit als erstes Buch aus dem Königskinder Verlag in mein Regal.

 

Obwohl es Teenager-Love-Story’s wie Sand am Meer gibt, fand ich diese hier äußerst bezaubernd. Die Hauptprotagonistin Bailey ist mir mit ihrer Liebe zu alten Filmen auf Anhieb symphatisch. Außerdem kann ich ihren vorsichten Charakterzug nur zu gut verstehen. Ebenso wie ihr Vorhaben Ihren Online-Schwarm Alex erst einmal aus der Ferne zu beobachten um eine Enttäuschung bei einem realen Treffen vorzubeugen.

Als Bailey allerdings zu ihrem Vater nach Kalifornien zieht ändert sich so einiges in Bailey’s Leben. Nachdem sie durch ihren Ferienjob eine gute Freundin gefunden hat, und die Anziehungskraft zu dem attraktiven Surfboy Porter auf der Hand liegt, kann sich Bailey nicht länger in ihrem Schneckenhaus verkriechen. Nun ist es an ihr die Initiative zu ergreifen, ihren Online-Schwarm Alex zu finden oder doch mehr Zeit mit Porter zu verbringen.

 

Der Geschichtsverlauf liegt zeimlich klar auf der Hand, nur für Bailey nicht – sie scheint wahrhaft Tomaten auf den Augen zu haben. Doch das hat mich ehrlich gesagt überhaupt nicht gestört, ich fand es sogar sehr unterhaltsam, dass Bailey das offensichtliche nicht wahrnimmt und im Dunkeln tappt. Deshalb vergebe ich für diese zuckersüße Unterhaltungslektüre 5 von 5 Grinsekatzen.

 

Über den Autorin

 

Jenn Bennett wurde in Deutschland geboren, zog dann aber in die USA. Sie reist gern, u.a. nach Europa und Südostasien. Sie arbeitet hauptberuflich als Autorin und hat u.a. eine sehr erfolgreiche Fantasyserie geschrieben, bevor sie nun mit „Die Anatomie der Nacht“ ihr erstes realistisches Jugendbuch vorlegt. Jenn Bennett lebt mit ihrem Mann in Georgia. (Quelle: Königskinder Verlag)

 

Fazit

 

Eine Liebesgeschichte die für ein paar schöne Lesestunden sorgt und dabei sommerlichen Flair versprüht.

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-annaehernd-alex-von-jenn-bennett

Rezension | Das Paket von Sebastian Fitzek

Das Paket: Psychothriller - Sebastian Fitzek

Beschreibung

 

Emma Stein liebt ihren Beruf als Psychiaterin, doch seit sie in einem Hotelzimmer geschoren und vergewaltigt wurde, ist ihr Leben aus den Fugen geraten. Aus ständiger Angst, sie könnte nochmals Opfer eines Psychopathen werden, verkriecht sich Emma in ihrem Haus und kapselt sich vollkommen von ihrer Umwelt ab.

 

Eines Tages nimmt Emma, ohne es wirklich zu wollen, ein mysteriöses Paket für einen Nachbarn an, dessen Namen sie noch nie zuvor gehört hat. Das gibt Emmas Paranoia neue Nahrung, und so kommt es, dass sie die Sicherheit ihrer Wohnung verlässt, und in einen wahren Albtraum hineingerät.

 

Meine Meinung

 

Ich lese super gerne Psycho-Thriller, da ist es eigentlich ein ziemlich ungewöhnlicher Zufall, dass ich bisher noch keines von Sebastian Fitzek’s Werken gelesen habe. Nunja dies habe ich nun mit „Das Paket“ geändert! Die Aufmachung des Buches ist mit der Paket-Verpackung sehr gut gelungen, und auch der Einband wirkt sehr paketartig – einfach etwas ganz spezielles und ein echter Hingucker für das Bücherregal.

 

Der spannungsgeladene Schreibstil von Sebastian Fitzek hat mich von der ersten Seite gefesselt, und hat mich definitiv nicht mehr so schnell los gelassen. Vor allem die psychisch labile Emma, nimmt den Leser auf ein nervenaufreibendes Verwirrspiel mit. Lange habe ich gerätselt, ob die ganze Geschichte mit dem „Friseur“ lediglich Emmas blühender Fantasie und Paranoia entsprungen sein könnte, und dann wieder habe ich einen Protagonisten nach dem anderen in Verdacht genommen.

 

Obwohl ich Emma nicht wirklich mochte, ist sie ein fabelhaft authentischer Charakter. Ihre Ängste und Gedanken sind nachfühlbar dargestellt, und machen für mich den Reiz dieses Buches aus. Außerdem bleibt es bis zum Schluss ziemlich spannend, Schlag auf Schlag ereignen sich die unvorstellbarsten Dinge in Emmas Leben. Leider gab es dann etwas ab­rupt so eine Art Schlüsselpunkt, ab dem die Auflösung (welche an sich richtig gut eingefädelt ist) ziemlich schnell von statten ging. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Dazu bleiben neben der Hauptprotagonistin Emma die anderen Charaktere leider etwas farblos. Deshalb vergebe ich mit einem Punkt Abzug, gute 4 von 5 Grinsekatzen.

 

Über den Autor

 

Sebastian Fitzek wurde am 13. Oktober 1971 in Berlin geboren und ist ein der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller. Bevor 2006 sein Debütroman „Die Therapie“ erschien, studierte er Jura und arbeitete bei einem Berliner Radiosender. Seither veröffentlichte er viele weitere erfolgreiche Thriller, die in bis zu 20 Sprachen übersetzt wurden!

 

Fazit

 

Ein spannendes Verwirrspiel das von Anfang bis Ende fesselt!

 

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-das-paket-von-sebastian-fitzek

Rezension | Eierlikörtage von Hendrik Groen

Eierlikörtage: Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 1/4 Jahre - Hendrik Gruen

Beschreibung

 

Mit seinen 83 1/4 Jahren mag Hendrik Groen schon zur alten Bevölkerung zählen, doch er ist noch lange nicht tot. Das sieht nicht nur er so, sondern auch noch einige andere Bewohner eines Amsterdamer Altenheims. So finden sich ziemlich unterschiedliche Menschen, die noch mehr erleben wollen als Kaffeekränzchen und schlechte Laune, und gründen den Alt aber nicht Tot Club.

 

Gemeinsam planen und unternehmen sie Ausflüge, die das Leben wieder schön machen. Leider gibt es nicht nur positive Erlebnisse, sondern die Gruppe muss auch mit Rückschlägen und traurigen Nachrichten, die das Älter werden leider mit sich bringen, umgehen. Seine ganzen Erlebnisse und Gedanken hält Hendrik Groen in seinem „geheimen“ Tagebuch fest.

 

Meine Meinung

 

Hendrik Groen lebt in einem Amsterdamer Altenheim und hat das einfältige Leben dort entgültig satt. Im Gegenteil zu den meisten anderen Senioren ist Hendrik mit einem scharfen Verstand und einer großen Portion Lebenslust gesegnet. Um sich aus dem Alltagstrott zu befreien, beschließt Hendrik seine Erlebnisse vollkommen ungeschönt in einem Tagebuch niederzuschreiben, und nicht mehr zu allem ja und Amen zu sagen, sondern seine Meinung zu vertreten. Immer an seiner Seite, sein bester Freund Evert.

Da sich Hendrik und Evert von den anderen Bewohnern des Altenheims in jeder nur erdenklichen Weise unterscheiden, haben sie nicht gerade viele Freunde. Außerdem stellen sie sich nur zu gerne, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, gegen die Heimleitung, was in den Augen der anderen Bewohner einem Skandal gleichkommt. Kurzum Hendrik und Evert sind ziemlich direkt und treffen damit meistens den Nagel mit dem Kopf.

 

Als eine neue Bewohnerin, Eefje Brandt, einzieht ändert sich Hendriks Leben noch einmal hin zur Sonnenseite, denn auch Eefje kann nichts mit dem Geschlurfe, Gestöhne und Gejammer der anderen Bewohner anfangen. Kurz darauf ereignet sich die Gründung eines Rebellenclubs, mit dem Vereinsnamen Alt-aber-nicht-tot (kurz Alanito). Unter den Mitgliederen: Hendrik Groen, Evert Duiker, Eefje Brandt, Edward Schermer, Grietje de Boer und Graeme Gorter. Die Club-Gründer haben wolhlweislich die Mitgliederzhal vorerst auf sechs Personen begrenzt um den ganzen Nörglern ein klares Zeichen zu setzten.

 

Der Alanito Club erfüllt den Zweck, den langweiligen Alltag im Seniorenheim zu bekämpfen, schöne Ausflüge zu planen und einfach jede Menge Spaß zu haben. In regelmäßigem Abstand organisiert nacheinander jedes Mitglied einen Ausflug, der unter Betrachtung der finanziellen Mittel und Gebrechen der Mitglieder möglich ist. Schnell blüht das Leben der Gruppe auf, und schon bald sind sie unzertrennlich. Doch leider bringt das Alter seine Gebrechen mit sich, so dass sich der Gesundheitszustand einiger Mitglieder verschlechtert.

 

Solltet ihr der Meinung sein, ein Leben im Seniorenheim ist langweilig und fad, dann beweist euch Hendrik Groen mit seinem Tagebuch „Eierlikörtage“ genau das, und vor allem, dass das Gegenteil durchaus im Bereich des möglichen liegt. Mit seinen klaren und treffenden Beobachtungen hat mich Hendrik Groen zum schmunzeln, lachen und weinen gebracht. Ein wirklich herrliches Werk, dass nicht nur durch seine sarkastische Seite glänzt, sondern auch zum nachdenken anregt. Daher vergebe ich 5 von 5 Grisekatzen.

 

Über den Autor

 

Hendrik Groen veröffentlichte die ersten Einträge seines Tagebuchs auf der Website des »Torpedo Magazines«, bevor es in Holland zu einem überragend erfolgreichen Buch wurde und sich im ganzen Land Hendrik-Groen-Fanclubs gründeten. Er sagt über seine Romane : »Kein Satz ist eine Lüge , aber nicht jedes Wort ist wahr.« Die Fortsetzung ist soeben in den Niederlanden erschienen. (Quelle: Piper Verlag)

 

Fazit

 

Ein scharfsinniges und humorvolles Tagebuch über das Leben im Seniorenheim.

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-eierlikoertage-von-hendrik-groen

Rezension | Marmorkuss von Jennifer Benkau

Marmorkuss - Jennifer Benkau

Beschreibung

 

Jarno’s größter Traum ist es eine Ausbildung als Fotograf zu beginnen. Doch die Chancen auf einen solchen Arbeitsplatz sind gering. So schlägt sich Jarno mit verschiedenen Jobs durch’s Leben und hofft, durch den Gewinn eines Fotowettbewerbs, einen der begehrten Ausbildungsplätze zu ergattern.

 

Auf der Suche nach dem perfekten Motiv, findet Jarno in einer alten, verfallenen und mit Rosen überwucherten Villa, eine wunderschöne Marmorfigur. Beim fotografieren des Marmormädchens verliebt er sich sogar etwas in die geheimnisvolle Schönheit, denn die Figur scheint nicht kalt wie Stein zu sein, sondern sie hat etwas äußerst lebendiges an sich. Als er die Schönheit aus weißem Marmor küsst, geschieht das Unmögliche – die Figur erwacht zum Leben.

 

Meine Meinung

 

In dem Jugendroman „Marmorkuss“ erzählt Jennifer Benkau eine „moderne“ Märchengeschichte à la Dornröschen. Die beiden Hauptprotagonisten Jarno und Klara sind in vollkommen unterschiedlichen Jahrhunderten zu Hause. Während man den beiden Erzählsträngen (Jarnos Sichtweise/Klaras Sichtweise) folgt, erfährt man einiges über ihre unterschiedliche Leben und ihre Probleme.

 

Während Jarno händeringend versucht als Fotograf Fuß zu fassen, und sich mit diversen Jobs über Wasser hält, will Klara ihr Studium zur Lehrerin zu Ende bringen, und trotz des Lehrerinenzölibats ihren geheimen Verlobten zum Mann nehmen. Doch durch einen Zauber erwacht Klara erst über hundert Jahe später in einer einsamen Villa und begegnet Jarno. Wie im Märchen verlieben die Beiden sich ineinander, nur im Gegensatz zu einem klassischen Märchen, geht die Geschichte nun erst richtig los!

 

Ich habe schon einige Bücher von Jennifer Benkau gelesen, und war immer sehr begeistert von ihrem flüssigen und fesselnden Schreibstil. Leider muss ich sagen, dass mich „Marmorkuss“ etwas enttäuscht hat – der Schreibstil ist zwar auch hier schön flüssig, doch ich wurde mit den Charaktere einfach nicht so recht warm. Außerdem kommt noch hinzu, dass die Spannung während des Handlungsverlaufs immer wieder abflaute.

 

Sehr interessant fand ich die diversen Perspektiven aus Vergangenheit und Gegenwart. Gerne hätte ich darüber noch mehr gelesen und mich von der Magie verzaubern lassen. Leider sprang der Funke, trotz der tollen Grundstory, in dieser Märchenadaption nicht über. Ich vergebe 3,5 von 5 Grinsekatzen.

 

Über den Autor

 

Jennifer Benkau wurde im April 1980 in Solingen geboren. Sie liebt Spatziergänge im Dunkeln, Fahrradtourn im Sommer und natürlich ihre Familie inklusive Katzen. Außerdem könnte sich Jennifer Benkau ein Leben ohne Bücher (das Schreiben) und Musik gar nicht mehr vorstellen. 2010 erschien ihr Debütroman >>Nybbas Träume<< im Sieben Verlag.

Fazit

 

Ein modernes Dornröschen Märchen, dass die Magie der Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet.

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-marmorkuss-von-jennifer-benkau

Rezension | The Halloween Tree von Ray Bradbury

The Halloween Tree - Ray Bradbury

Beschreibung

 

Am Halloween Abend treffen sich acht kostümierte Jungs um mit ihrem besten Freund Pipkin um die Häuser zu ziehen. Vor einem Spukhaus begegnen sie dem großen und leichenhaften Mr. Moundshroud. Als Pipkin zu seinen Freunden aufschließen möchte, um sich von Mr. Moundshroud in die Geheimnisse Halloweens einführen zu lassen, wird er von einem dunklen Etwas fortgeschwemmt.

 

Mr. Moundshroud führt die Jungen zu einem Drachen, mit dem sie durch Zeit und Raum fliegen um in der Vergangenheit nach ihrem verschwundenen Freun Pipkin zu suchen und die Bedeutung Halloweens kennen zu lernen.

 

Meine Meinung

 

Bereits letztes Jahr habe ich mir diese schöne Ausgabe Ray Bradbury’s „The Halloween Tree“ gegönnt. Nun bin ich, im Rahmen einer Halloween Lesenacht, endlich zum lesen und bestaunen der schönen Illustrationen gekommen!

 

Die Geschichte eignet sich super für einen schönen Herbstabend und lässt sich am besten in Begleitung einer Tasse Tee lesen. Schnell bin ich in die bunte und schaurige Welt Halloweens eingetaucht, und habe die Jungs und Mr. Moundshroud auf ihrer spannenden Reise durch die Zeit und die Geschichte Halloweens begleitet.

 

Dabei unterstützen die schönen Illustrationen von Gris Gimly die eigene Fantasie. Egal ob man das alte Ägypten, die Zeit der Höhlenmenschen oder die Katakomben in Mexiko besucht, die ganze Geschichte wird von schwarz-weißen sowie bunten Zeichnungen untermalt.

 

„The Halloween Tree“ ist eine wunderschöne, leicht gruselige, Geschichte an der Kinder sowie Erwachsene ihren Spaß haben. Leider war das ganze etwas kurz geraten, und ich hätte mir mehrfach gewünscht, dass Ray Bradbury in die jeweiligen Abschnitte etwas tiefer eingeht. Ich vergebe 4 von 5 Grinsekatzen.

 

Über den Autor

 

Ray Bradbury wurde am 22. August 1920 in Illinois geboren und verstarb am 5. Juni 2012 in Los Angeles.


Schon nochseinem High School Abschluss veröffentlichte er seine erste Erzählung in einer Zeitschrift und da sich seine Kurzgeschichten als erfolgreich entpuppten began Ray Bradbury als freier Schriftsteller zu arbeiten.

 

Fazit

 

Eine kurzweiliges Halloween-Abenteuer für Groß und Klein mit hübschen Illustrationen.

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-the-halloween-tree-von-ray-bradbury

Rezension | Mit uns der Wind von Bettina Belitz

Mit uns der Wind - Bettina Belitz

Beschreibung

 

Mona leidet unter einer seltenen Form der Narkolepsie und hat durch ihre Krankheit wenig mit anderen Menschen zu tun. Ihre Familie, vor allem ihr Bruder Manuel, machen sich große Sorgen um Mona, und überwachen sie fast auf Schritt und Tritt. Trotz ihrer großen Angst, Mona könnte durch einen plötzlichen Anfall etwas schreckliches zustoßen, erhält sie die Erlaubnis, gemeinsam mit ihrem Bruder Rock am Ring zu besuchen.

 

Mona hat auch schon einen Plan für das Rockevent, sie möchte unter den Besuchern ihr YouTube Idol Han Ryu finden, der durch seine Kite Videos unzählige Fans gewonnen hat. Es gleicht einem Wunder, dass Mona unter den tausenden Besuchern, gleich mehrmals auf Adrian trifft.

 

Meine Meinung

 

Mit dem Jugendroman „Mit uns der Wind“, überzeugte mich Bettina Belitz wieder einmal mit ihrem unglaublich mitreisenden Schreibstil. Außerdem emfpand ich es als sehr erfrischen, dass die Autorin für die Rolle der Hauptprotagonistin ein Mädchen mit Handicap ausgewählt hat. Ich fand es sehr spannend und interessant in die Haut von Mona zu schlüpfen und mir vorzustellen wie wohl ein Leben aussieht, in dem man Gefangener seines eigenen Körpers ist!

 

Mona leidet unter einer seltenen Form der Narkolepsie, ohne Vorwarnung gleitet Mona in den Tiefschlaf über und ihre Muskeln verlieren dabei jegliche Spannung. Es gibt unzählige Gefahren die mit einem Anfall einhergehen, denn meist ist Mona für ca. 20 Minuten in ihrer Traumwelt und bekommt überhaupt nichts von der Realität mit. Bei so einer Sitution ist es verständlich, dass sich die Familie große Sorgen macht und alles dafür tut, dass Mona nichts passiert. Doch genau durch diesen Umstand fühlt sich Mona in ihrem eigenen Leben gefangen, eingesperrt wie in einem Käfig, und genau deshalb liebt sie abgöttisch die YouTube Videos des Kiters Han Ryu, in denen Freiheit und sich treiben lassen eine große Rolle spielen.

 

Mitten auf dem Rockfestival „Rock am Ring“ begegnen sich diese beiden unterschiedlichen Charaktere immer wieder, durch Zufall oder Schicksal, das kann jeder für sich entscheiden. Mir hat es auf jeden Fall riesige Freude bereitet Mona und Han Ryu (Adrian) auf ihrer emotionalen Reise zu begleiten und dabei auf weitere einzigartige Charaktere zu treffen. Ab und an kamen mir die auftauchenden Probleme etwas zu ge­stelzt vor, deshalb vergebe ich für diesen wundervollen Jugendroman 4,5 von 5 Grinsekatzen.

 

Über die Autorin

 

Bettina Belitz wurde am 21. September 1973 in Heidelberg geboren, studierte von 1993 bis 2001 Germanistik und Geschichte in Mainz, dann Magister in Heidelberg und Mannheim. Von 1996 bis 2001 arbeitet Bettina Belitz als freie Journalistin bei der Tageszeitung >>Die Rheinlandpfalz<< und absolvierte schließlich ihre Volantariat. Zwischen 2003 und 2005 arbeitete Bettina Belitz als Redakteurin, freie Journalistin und Texterin für verschiedene Auftraggeber. 2007 zog sie mit ihrem Sohn in ein 400-Seelendorf im Westerwald. Schon früh verliebte sich Bettina Belitz in die magische Welt der Bücher und begann in jungen Jahren selbst Geschichten zu schreiben, was sie 2008 zu ihrem Beruf machte als eine Agentin Bettina Belitz Blog entdeckte und somit den Weg für ihren Debütroman >>Splitterherz<< ebnete.

Fazit

Eine berrührende Geschichte über den Mut zu Leben!

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-mit-uns-der-wind-von-bettina-belitz

Rezension | Glücksdrachenzeit von Katrin Zipse

Glücksdrachenzeit - Katrin Zipse

Beschreibung

 

Nellie hat zu ihrem Bruder Kolja eine ganz besondere Verbindung. Doch nun ist Kolja nach Frankreich abgehauen, ihre Mutter bei einer Freundin untergekrochen, und ihr Vater auf einem Segeltörn. Kurzerhand beschließt Nellie ihrem Bruder hinterher zu trampen.

 

Auf ihrer Reise begegnet sie der schrulligen und etwas eigenartigen Miss Wedlock, die mir einem hübschen pfefferminzgrünen Oldtimer, und sieben geheimnisvollen Plastiktüten auf dem Weg zum Meer ist. Die traumatische Vergangenheit von Miss Wedlock sowie die Suche nach Kolja gestalten sich als äußerst spannende Mischung.

 

Meine Meinung

 

Hinter dem süß-fröhlich gepunkteten Cover von „Glücksdrachenzeit“ von Katrin Zipse verbirgt sich kein seichter Jugendroman mit kitschiger Lovestory, sondern ein spannender und äußerst emotionaler Road-Trip, der viel Gänsehautpotential in sich birgt!

 

Die 15-jährige Nellie liebt ihren Bruder Kolja über alles, da er einfach immer für sie dar war, wenn sie ihn brauchte, ihr Geschichte erzählt hat wenn sie nicht einschlafen konnte, und sie immer getröstet hat. Als Kolja von zu Hause verschwindet, sieht sich Nellie gezwungen, ihrem Bruder per Anhalter nachzureisen um ihn wieder nach Hause zu holen, denn sie kann sich absolut kein Leben ohne Kolja vorstellen. Der Road-Trip gestaltet sich viel gefährlicher als gedacht und Nellie ist überglücklich als sie auf Miss Wedlock mit ihrem pfefferminzgrünen Oldtimer trifft.

 

Der Schreibstil von Katrin Zipse ist angenehm flüssig und ruft schnell eine starke emotionale Ebene hervor. Lediglich mit den eingestreuten Textpassagen, konnte ich zu Beginn recht wenig anfangen. Etwas später klären sich diese, auf den ersten Blick unzusammenhängende Textfetzen, allerdings auf, und man hat ein tiefgründiges Gesamtkunstwerk.

 

Am meisten haben mir die einzigartigen und ziemlich sonderbaren Charaktere der Geschichte gefallen. Sie sind allesamt mit sehr viel Liebe zu Detail gezeichnet, und haben sich während diesem wirklich verrückten Road-Trip, auf jeden Fall einen Platz in meinem Leserherz gesichert! „Glücksdrachenzeit“ ist ein ganz besonderer Jugendroman, der die Schattenseiten des Lebens zeigt, und wie man diesen mit viel Mut und Hoffnung begegnet. Ich vergebe hierfür 5 von 5 Grinsekatzen!

 

Über die Autorin

 

Katrin Zipse wurde 1961 in Stuggart geboren und studierte Theaterwisschaft sowei Deutsche Philologie in Berlin. Sie arbeitete mehrere Jahre am Theater und ist seit 1993 als Hörspieldramaturgin und Redakteurin beim Südwestrundfunk tätig. 2014 erschien ihr Debütroman „Glücksdrachenzeit“. Heute lebt die mehrfach ausgezeichnete Autorin in Baden-Baden.

 

Fazit

 

Ein spannender Road-Trip mit Gänsehautfeeling!

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-gluecksdrachenzeit-von-katrin-zipse

Rezension | Spooky Little Girl von Lauri Notaro

Spooky Little Girl - Laurie Notaro

Beschreibung

 

Als Lucy von einem Urlaub mit ihren Freundinnen zurückkehrt, wird sie von einer regelrechten Pechsträhne verfolgt. Zuerst hat sie ihr Verlobter Martin aus unerfindlichen Gründen vor die Tür gesetzt, ihren Job ist sie los, und dann wird Lucy auch noch von einem Bus überfahren, der ihrem noch so jungen Leben ein jähes Ende bereitet.

 

Lucy erwacht als Unfalltote mitten im Jenseits und muss sich zunächst mit ihrem Spektralkörper in einer Geisterschule bekannt machen, bevor sie zurück in ihr Leben geschickt wird, um eine Mission zu erledigen. Niemals hätte sich Lucy erträumt, dass ihre Mission daraus bestehen würde, zurück zu Martin gesandt zu werden, der bereits einen Ersatz für Lucy gefunden hat.

 

Meine Meinung

 

Zu allerestes besticht bei „Spooky Littel Girl“ das leuchtend gelbe Cover mit einer Abbildung eines Geistermädchens in grünem Kleid und roten Pumps, was mich auf dem Mängelexemplar-Tisch wie magisch angezogen hat. Schnell war das Buch gekauft, und ehrlich gesagt fast genauso schnell gelesen.

 

Laurie Notaro hat einen herrlich flüssigen und lebendigen Schreibstil, der einen schnell in seinen Bann zieht. Dazu kommt eine überaus kreative Geschichte mit authentischen Charakteren und jede Menge Fantasie! Die Hauptprotagonistin Lucy habe ich recht schnell in mein Herz geschlossen und fieberte Seite für Seite mit ihr mit.

 

Nach Lucys Ableben wird die Story erst so richtig interessant, denn Lucy wacht im Jenseits auf, und muss mit einigen anderen Menschen die kürzlich völlig unerwartet verstorben sind, ihren plötzlichen Tod begreifen, und die Geisterschule besuchen, um den Umgang mit ihren neuen Spektralkörpern zu erlernen. Dabei werden die Geister von der aufgeweckten Lehrerin Ruby tatkräftig unterstützt. Ruby ist für mich eine der schönsten Charaktere der Geschichte, denn sie bereichert das Buch durch ihre urkomischen Sprüche ungemein!

 

„Spooky Little Girl“ hat mich zum lachen gebracht, aber auch ein paar Tränchen vergießen lassen. Denn die Geschichte ist nicht immer so komisch wie man zu Beginn erwarten würde. Für mich ein rundum stimmiger Roman, der mir einige schöne Lesestunden bereitet hat. Daher vergebe ich 5 von 5 Grinsekatzen und eine absolute Leseempfehlung!

 

Über die Autorin

 

Laurie Notaro wurde in New York geboren und lebt heute in Oregon. Sie studierte Journalistik und entdeckte nach verschiedenen Jobs das Schreiben für sich.

 

Fazit

 

Ein irrwitziger Roman voller Humor und Dramatik!

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Rezension | Morgen kommt ein neuer Himmel von Lori Nelson Spielman

Morgen kommt ein neuer Himmel (Klappenbroschur) - Lori  Nelson Spielman, Andrea Fischer Beschreibung Brett ist 34 Jahre alt, hat einen Freund, eine schicke Wohnung und arbeitet im Betrieb ihrer Mutter Elizabeth. Doch als Elizabeth stirbt ändert sich alles – Bretts Leben wird komplett auf den Kopf gestellt! Eigentlich hat Brett fest damit gerechnet in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und die Leitung des Betriebs zu übernehmen. Bei der Testamentseröffnung kommt es jedoch ganz anders als erwartet, Brett bekommt von ihrer Mutter die Aufgabe, eine Liste mit Lebenszielen zu erfüllen, die Brett mit 14 Jahren verfasst hat. Jedoch ist Brett nicht mehr das Mädchen von damals. Die meisten Ziele hat sie bereits längst abgelegt, oder passen einfach nicht in ihr derzeitiges Leben. Um ihr Erbe zu erhalten, muss Brett allerdings diese Lebensziele innerhalb eines Jahres erreichen. Unterstützung bekommt sie vor allem durch Briefe ihrer Mutter, und deren Anwalt, der schnell zu einem engen Freund und Verbündeten wird. Meine Meinung Schon vor langer Zeit, hat mich vor allem das wunderhübsche Cover von „Morgen kommt ein neuer Himmel“ zum Kauf verleitet, endlich habe ich es aus dem Regal befreit und gelesen! (Eine Schande, dass es so lange darauf warten musste…) Lori Nelson Spielman erzählt in ihrem Debütroman eine herrlich emotionale Geschichte über Träume, Lebensziele und Schicksal. Schon nach wenigen Seiten bin ich vollkommen in Bretts Welt eingetaucht, und die Tränen beginnen zu fließen. Eine Geschichte wie sie das Leben schreibt nimmt ihren Lauf, und als Leser begleitet man Brett hautnah bei Schritt und Tritt. Nach der Trauer über den Tod ihrer Mutter Elizabeth kommt zuerst die Ernüchterung, da Bretts Brüder ein großzügiges Erbe erhalten und Brett lediglich eine alte Liste mit Lebenszielen, die sie erfüllen muss um auch ihr Erbe in Empfang nehmen zu können. Zuerst wollen die Ziele von Bretts damaligen Ich nicht mehr in ihr Leben passen, und bringen jede Menge Unglück und einen großen Umbruch mit sich. Doch nach jedem Schritt in die „neue“ Zukunft eröffnet sich Brett immer mehr, dass ihre Mutter nur das Beste für sie wollte, und sie besser kannte als sie dachte. „Morgen kommt ein neuer“ Himmel ist zwar äußert emotional, doch ohne dabei kitschig oder besonders schnulzig zu werden. Und ja es gibt in dem Buch auch eine Liebesgeschichte – diese ist einfach nur wunderschön, ziemlich schicksalshaft, und nimmt keinen zu großen Raum ein. Einfach ein perfektes Buch zum mitfühlen und mitfiebern. Ich vergebe daher 5 von 5 Geinsekatzen und freue mich schon sehr auf die anderen Romane der Autorin! Über die Autorin Lori Nelson Spielman wurde 1961 geboren, absolvierte Ihren Masterabschluss und arbeitete zunächst als Logopädin und Vertrauenslehrerin. Heute arbeitet Lori Nelson Spielman als Hauslehrerin und feierte ihren Durchbruch als Romanautorin mit „Morgen kommt ein neuer Himmel“. Fazit Ein mitreisender und äußerst gefühlvoller Roman über Trauer, Träume und Lebensmut!
Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-morgen-kommt-ein-neuer-himmel-von-lori-nelson-spielman

Rezension | Harry Potter und das verwunschene Kind von J. K. Rowling, John Tiffany & Jack Thorne

Harry Potter: Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Special Rehearsal Edition Script) - J.K. Rowling, John Kerr Tiffany, Jack Thorne, Anja Hansen-Schmidt, Klaus Fritz

Beschreibung

 

Harry, Ron und Hermine sind nun erwachsen und gehen ihrer Arbeit sowie dem Familienleben nach. Doch das Leben hält bereits neue Abenteuer für Harry’s Sohn Albus Severus und seinen Freund Scorpius Malfoy bereit. Außerdem ist das Leben für Albus alles andere als leicht. Im Schatten seines berühmten Vaters zu stehen und zwei perfekte Geschwister zu haben, wecken Selbstzweifel.

 

Während Harry eine schwere Zeit auf der Arbeit im Zauberreiministerium hat und ihn seine Vergangenheit einholt, wächst in Albus der Wunsch, sich endlich aus dem Vermächtnis seiner Familie zu befreien. Ein Plan ist schnell geschmiedet: Cedric Diggory soll mit Hilfe eines Zeitumkehrers das Leben gerettet werden.

 

Meine Meinung

 

Zu allerest sei gesagt, dieses Buch kann und sollte man auf keinen Fall als einen nächsten „Harry Potter“ Band sehen! Am besten man geht völlig unvoreingenommen an die Geschichte und lässt sie auf sich wirken.

 

Es ist gar nicht so einfach zu diesem Script, ein richtiger Roman ist es ja nicht, eine Meinung abzugeben. Zum Einen bin ich emotional stark an die Geschichte von Joanne K. Rowling gebunden und zum Anderen sind mir die Charaktere im Laufe meiner Kindheit und Jugend sehr an’s Herz gewachsen. Im Grunde genommen war genau das der Ausschlaggeber für den Kauf von „Harry Potter und das verwunschene Kind“ – schließlich muss ich als Potterhead doch alles über diese magische Welt lesen!

Schon alleine ein paar Zeilen über Harry, Ron, Hermine und Hogwarts genügen und es macht sich ein vertrautes Gefühl in mir breit, dass sich anfühlt wie heimkommen oder auf alte Freunde zu treffen. Einfach herrlich herzerwärmend und genau das richtige für die trübe Jahreszeit!

 

Da es sich bei dem Buch um ein Script handelt, liest es sich teilweise ziemlich abgehackt, und es kommt keine so schöne Atmosphäre auf wie bei einem richtigen Roman. Außerdem sind die „neuen“ Charaktere einfach nicht so lebhaft gezeichnet, was ich ebenfalls dem Script-Stil zuschreiben möchte. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich mich an diesen besonderen Stil gewöhnt hatte, aber dann lies es sich recht flüssig lesen und ich habe die Seiten regelrecht verschlungen. Schließlich wollte ich nur zu gern wissen, wie das Abenteuer von Harry und Ginny’s Sohn Albus Severus Potter ausgeht!

 

Im Großen und Ganzen steckt in „Harry Potter und das verwunschene Kind“ eine hübsche Geschichte, okay teilweise kommt einem so einiges wie an den Haaren herbeigezogen vor, aber dennoch fühlte ich mich unterhalten. Meiner Meinung nach kann die Geschichte als Theaterstück bestimmt meilenweit mehr Emotion erzeugen, als das Lesen dieses Scripts. Hier fehlt es eindeutig an Dynamik, Spannung und dem gewissen Etwas. Deshalb vergebe ich lediglich 3 von 5 Grinsekatzen.

 

Über die Autoren

 

Joanne K. Rowling gelang der Durchbruch mit ihren Harry Potter Romanen. Diese wurden in 79 Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft und erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie z. B. den britischen Ritterorden und den Hans Christian Andersen Preis.

 

John Tiffany arbeitet als Theaterregisseur und hat für seine Arbeit schon internationele Preise verliehen bekommen.

 

Der Drehbuchautor Jack Thorne schreibt für Film, Fernsehen, Radio und Theater, und wurde für seine Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet.

 

Fazit

 

Eine unterhaltsame Geschichte die als Theaterstück bestimmt wundervoll ist!

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-harry-potter-und-das-verwunschene-kind-von-j-k-rowling-john-tiffany-jack-thorne

Rezension | Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Die Insel der besonderen Kinder - Ransom Riggs, Silvia Kinkel

Beschreibung

 

Jacob hat eine ganz besondere Beziehung zu seinem Großvater. Dieser erzählte ihm schon immer die wundersamsten und abenteuerlustigstens Geschichten, die man sich nur vorstellen kann. Mit der Zeit tat Jacob die Geschichten über Kinder mit besonderen Fähigkeiten jedoch als kompletten Nonsens ab.

 

Jahre später stirbt Jacobs Großvater unter mysterösen Umständen, und sogleich kehren die Erinnerungen an die unglaublichen Geschichten zurück. Gemeinsam mit seinem Vater reist Jacob zu einer Insel, auf der sein Großvater während des zweiten Weltkrieges in einem Kinderheim lebte. Diese Insel ist zugleich der Ursprung der Geschichten, denen Jacob nun nachgehen möchte. Vor Ort scheint zunächst alles normal zu sein, bis Jacob unglaubliches entdeckt….

 

Meine Meinung

 

„Die Insel der besonderen Kinder“ hat mich durch sein retromäßiges Cover gleich angesprochen, und eigentlich wollte ich es auch schon längst gelesen haben. Jetzt da die Verfilmung dazu bereits in den Kino’s läuft, habe ich den Anlass genutzt, es nicht länger hinauszuschieben sondern zu lesen!

 

Ransom Rigg’s Geschichte übte eine große Faszination auf mich aus, so dass ich das ganze Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen hatte. Geschickt verbindet der Autor altmodische und vor allem mystische Photographien mit einer besonderen Story. Die Charaktere sind zwar nicht besonders tiefschürfend, aber das macht die sonderbare Welt in die man einttaucht auf jeden Fall wieder wett!

 

Der Autor erzählt in seinem flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil nicht nur von Fantasiegebilden, sondern bindet auch ein paar geschichtliche Aspekte ein. Ich fühlte mich einfach rundum von der Story unterhalten und bin schon sehr gespannt wie es mit dieser Trilogie weitergehen wird (und wie die Filmumsetzung gelungen ist)!

 

Über den Autor

 

Ransom Riggs wurde 1980 in Maryland geboren und wuchs in Florida auf. Nach seinem High Scholl Abschluss studierte er Englische Literatur und Filmwissenschaften. Nachdem der Verkauf seiner eigenen Drehbücher erfolglos blieb, drehte er Werbefilme und arbeitete als Journalist und Fotograf. Sein erster Roman wurde im Jahre 2009 veröffentlicht. Gemeinsam mit seiner Frau, der Schriftstellerin Tahereh Mafi lebt er in Santa Monica.

 

Information zur Reihe


1. 2013 Die Insel der besonderen Kinder 2011 Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children
2.
2015 Die Stadt der besonderen Kinder 2014 Hollow City
3.
2016 (erscheint im November) Die Bibliothek der besonderen Kinder 2015 Library of Souls

Fazit

 

Ein fesselnder Fantasy-Roman für jedes Alter, in dem Photographien geschickt mit einer packenden Geschichte verwoben sind.

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-die-insel-der-besonderen-kinder-von-ransom-riggs

Rezension | Finderlohn von Stephen King

Finderlohn: Roman - Stephen King, Bernhard Kleinschmidt

Beschreibung

 

Bei einem Überfall ermordet Morris Bellamy den Autor John Rothstein, seine Beute besteht aus einer beträchtlichen Menge Geld und einem Haufen Notizbücher, die bisher unveröfftlichte Romane des Autors enthalten. Vorerst vergräbt Morris Bellamy seine Beute wie ein Schatz, doch er ahnt nicht, dass er diesen Schatz erst Jahre später wieder sehen soll.

 

Während Morris Bellamy für ein anderes Verbrechen eine Haftstrafe absitzt, findet der dreizähnjährige Peter Saubers den gut versteckten Schatz Bellamy’s. Das enthaltene Geld kommt mehr als gelegen, denn Peters Vater ist seit einem Unglück arbeitslos und die Mutter kann mit ihrem Gehalt kaum die vierköpfige Familie über Wasser halten. Als Morris Bellamy auf Bewährung entlassen wird, und seinen „Schatz“ nicht findet, macht er Jagd auf Peter.

 

Meine Meinung

 

„Finderlohn“ ist der zweite Thriller aus Stephen King’s Reihe um den bereits pensionierten Detective Bill Hodges, der einfach nicht genug davon bekommen kann Bösewichte zu schnappen und schlimme Taten zu verhindern.

 

Dieser Fall hat zwar nicht unmittelbar etwas mit dem Mercedes Killer zu tun, und doch gibt es einige Details, die die beiden Geschichten miteinander verbinden. So ist die Familie Saubers durch die Tat des Mercedes Killers in finanzielle Schwierigkeiten geraten, und als der dreizehnjährige Peter auf einen Schatz stößt, liegt es auf der Hand, dass er mit dem gefundenen Geld seiner Familie helfen möchte. Womit wir schon bei einem von zwei fesselnden Erzählsträngen angelangt wären.

 

Die Geschichte über Peter Saubers und seine Familie ist sehr berrührend und ergreifend. Im krassen Gegensatz hierzu steht der zweite Erzählstrang, in dem es um das Leben des Verbrechers Morris Bellamy geht. Hier dreht sich die Geschichte vor allem um seine Zeit im Gefängnis, sein brutales Naturell sowie seine Besessenheit um die Bücher von John Rothstein.

 

Die alt bekannten Figuren aus „Mr. Mercedes“ erscheinen ziemlich spät auf die Bildfläche. Dies hat mir jedoch überhaupt nichts ausgemacht, da die Charaktere von Peter Saubers und Morris Bellamy mit ihren Lebengeschichten und ihrer Entwicklung sehr viel Raum einnnehmen, und nun wirklich keine Zeit für Langeweile aufkommt.

Tatsächlich konnte mich Stephen King von der ersten bist zur letzten Seite an seine Worten fesseln. Vor allem da er am Rande, auf eine ziemlich mystische Art und Weise, Brady, der Täter aus dem ersten Band, mit eingeflochten hat. Nun bin ich schon sehr gespannt, wie es im nächsten Teil der Reihe weitergehen wird!

 

Über den Autor

 

Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland/Maine, USA geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des späten 20. Jahrhunderts. Insgesamt hat der vielfach ausgezeichnete Bestsellerautor über 40 Romane, über 100 Kurzgeschichten, Novellen, Drehbücher, Gedichte, Essays, Kolumnen und Sachbücher veröffentlicht. Ende 2003 erhält Stephen King den „National Book Award“ für sein Lebenswerk. Weltweit hat er 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Mit seiner Frau Tabitha lebt er in Bangor, Maine. Stephen King hat eine Tochter und zwei Söhne.
(Quelle: Heyne Verlag)

 

Fazit

 

Stephen King liefert mit seiner fesselnden Geschichte tolle Charaktere und jede Menge Hochspannung!

 

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-finderlohn-von-stephen-king

Rezension | Unser Mann in Havanna von Graham Greene

Unser Mann in Havanna (SZ-Kriminalbibliothek, #13) - Graham Greene, Dietlind Kaiser

Beschreibung

 

Mr. James Wormold lebt mit seiner Tochter Milly in Kuba und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Staubsauger-Vertreter. Als er eines Tages vom britischen Geheimdienst angeworben wird, ergreift er die sich ihm bietende Chance beim Schopf, und wird als Spion tätig. Denn nur mit diesem zusätzlichen Verdienst ist es ihm möglich, die Wünsche seiner geliebten Tochter zu erfüllen.

 

Allerdings verfügt Mr. Wormold über keinerlei Informationen, die für den Geheimdienst von Bedeutung sein könnten. So kommt er zu dem Entschluss rein erfundende Geschichten nach London zu liefern, ja sogar Unteragenten nur auf Papier zu erschaffen und für diese auch noch Spesen zu kasieren. Doch schon bald gerät die Phantasiewelt von Mr. Wormold ins wanken und er droht aufzufliegen…

 

Meine Meinung

 

Eigentlich bin ich davon ausgegangen mit „Unser Mann für Havanna“ von Graham Greene einen Politthriller in Händen zu halten. Doch nach der ersten Verwirrung war schnell klar – hier handelt es sich definitiv um eine Satire (und was für eine!)!

Mit viel Humor und einer ordentlichen Portion Phantasie erzählt Graham Greene eine recht außergewöhnliche Geschichte, und zu so einer Geschichte passen die charismatischen Protagonisten von Mr. Wormold, seinem lanjährigen Kumpanen für den morgendlichen Daiquiri und natürlich nicht zu vergessen Milly und Sekretärin Beatrice!

 

Obwohl ich etwas gebraucht habe um in das Buch einzutauchen, würde ich es auf jeden Fall weiterempfehlen. Es hat mich einfach gut unterhalten und mich zum schmunzeln gebracht! Vor allem die liebevoll gestalteten Charaktere polarisieren gegenüber dem doch sehr vorhersehbaren Plot. Etwas mehr Spannung hätte es für mich aber auf jeden Fall sein dürfen (auch wenn es sich um eine Polit-Satire handelt)! Da alles andere stimmig war, vergebe ich dennoch gute 4 von 5 Grinsekatezen.

Über den Autor

 

Der britische Schriftsteller (Henry) Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhamsted (Großbritannien) geboren und starb am 3. April 1991 in Vevey (Schweiz). Es wurden bereits zahlreiche Romane und Theaterstücke des Autors verfilmt.

 

Fazit

 

Eine spritzige Polit-Satire die den britischen Gehemdienst auf’s Korn nimmt.

 

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-unser-mann-in-havanna-von-graham-greene

Ich lese gerade

Der letzte Stern: Die fünfte Welle 3 - Roman (German Edition)
Rick Yancey, Thomas Bauer
Isländische Könige: Roman
Einar Már Gudmundsson, Betty Wahl
Bereits gelesen: 22/352 pages