Rezension | Die fünfte Welle von Rick Yancey

Die fünfte Welle  - Rick Yancey

Beschreibung

 

Nach der ersten Welle Dunkelheit. Nach der zweiten Welle herrscht totale Zerstörung. Nach der dritten Welle ist ein tödliches Virus frei und nach der vierten Welle lauern überall Silencer. Es gibt nur noch eine Regel um zu Überleben: Traue niemanden, denn jeder könnte einer von Ihnen sein!

 

Seit der Ankunft der Anderen hat sich das Leben der sechzehnjährigen Cassie Sullivan vollkommen verändert. Sie hat fast alles verloren, Freunde und Familie sind tot und ihr kleiner Bruder Sam wurde von ihnen mitgenommen. Als sie auf der Flucht von den Anderen angeschossen wird, rettet sie der junge Evan Walker und beschützt sie vortan. Doch Cassie weiß nicht, ob sie ihm vertrauen sollte, denn irgendetwas scheint mit Evan nicht zu stimmen. Keiner weiß welche Grausamkeiten die fünfte Welle bereithält und so entschließt Cassie das Risiko, Evan zu vertrauen, einzugehen.

 

Meine Meinung

 

Rick Yancey’s Roman “Die 5. Welle” ist der Auftakt zu einer apokalyptischen Trilogie, die sämtliche Bestsellerlisten stürmt und deren Filmrechte bereits vergeben sind.

Dieses Buch überrollte mich tatsächlich wie eine Welle! Dementsprechend schwer fällt es mir nun, meine gesamten Eindrücke in Worte zu fassen. Vielleicht sollte ich mit dem wundervoll gestalteten Cover des Romans beginnen. Der goldene Glanzeffekt der durch die Dunkelheit bricht ist leider auf den Bildern im Netz nicht erkennbar und macht meiner Meinung nach dieses Cover zu einem richtigen Eyecatcher.

 

Rick Yancey’s Geschichte übte von der ersten Seite an eine sogartige Wirkung auf mich aus. Sofort ist man mitten im Geschehen und wird in eine Story gezogen, die einen kaum zu Atem kommen lässt. In rasanter Abfolge erlebt man aus verschiedenen Perspektiven ein apokalyptisches Abenteuer das sich an der eigenen Psyche zu schaffen macht und für eine ordentliche Portion Nervenkitzel sorgt. “Die 5. Welle” ist daher nichts für schwache Nerven!

 

Besonders gelungen finde ich die erfrischenden Perspektivwechsel, die sich nicht an Kapitel halten sondern fließend übergehen. Obwohl es so keine sichtliche Trennung gibt weiß man immer sofort in welcher Haut man steckt. Zu Beginn begleitet man die sechzehnjährigen Cassie Sullivan die eine der wenigen Überlebenden der ersten vier Wellen ist. Danach schlüpft man in die Rolle eines Unbekannten der sich selbst Zombie nennt und eine harte Drillausbildung über sich ergehen lassen muss. Auf der Flucht vor den Silencern wird Cassie angeschossen und so widmet Rick Yancey dieser Persönlichkeit auch noch einige Zeilen. Zuletzt wird auch noch aus der Perspektive von Cassies kleinem Bruder Sam erzählt. Es war sehr erfrischend und spannend die Story auf so unterschiedliche Weise erleben zu können.

 

Mit “Die 5. Welle” ist Rick Yancey ein fesselndes Meisterwerk gelungen das mich auch nach dem Lesen nicht so schnell losgelassen hat. Für mich ist dieser Roman ein Lesehighlight und erhält 5 Grinsekatzen plus Sternchen!

 

Über den Autor

 

Rick Yancey studierte Anglistik an der Roosevelt University in Chicago. Nach seiner Arbeit als Lehrer und Beamter beim Finanzamt verwirklichte er seinen Traum und wurde Schriftsteller. Mit dem ersten Teil seiner Trilogie “Die fünte Welle” stürmte Rick Yancey nicht nur die amerikanischen Bestsellerlisten. Falls er nicht gerade an einem Roman arbeitet verbringt er am liebsten Zeit mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.

 

 

Fazit

Eine Buchgewalt die nicht aufzuhalten ist! “Die 5. Welle” wird auch dich überrollen.

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-die-5-welle-von-rick-yancey