Rezension | Silber. Das zweite Buch der Träume von Kerstin Gier

Silber: Das zweite Buch der Träume - Kerstin Gier

Beschreibung

 

Liv ist nun mit Henry zusammen und sollte eigentlich glücklich sein. Doch ihren Liebsten begegnet sie meistens nur in der Traumwelt und Secrecy scheint ihre intimsten Geheimnisse zu kennen und stellt diese auch noch an den Pranger. Zudem verbringt Henry immer weniger Zeit mit Liv. So stellt sich Liv dem Geheimnissen selbst.

 

Zu allem Überfluss ist Graysons und Emilys Großmutter wieder zurück in London und stört das Familienleben mit ihrem intriganten Wesen. Außerdem beginnt Livs Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln. Um die größte Gefahr zu bannen muss sich Liv ihren mysteriösen Albträumen stellen und in der Traumwelt ganz schön auf der Hut sein…

 

Meine Meinung

 

Ich bin schon seit längerer Zeit ein großer Fan von Kerstin Gier und habe mich riesig auf die Fortsetzung der Silber Reihe gefreut. Schon nach kurzer Zeit war klar, dass mich “Silber – Das zweite Buch der Träume” nicht enttäuschen wird. Der fluffige und humorvolle Erzählstil der Autorin haben es mir echt angetan, schneller als ich schauen konnte hat mich die Geschichte über Liv und die fantastische Traumwelt in ihren Bann gezogen.

 

Am besten gefallen hat mir bei dieser Fortsetzung, dass man wieder so richtig am Familienleben von Liv Silber teilhaben kann. So lernt man z. B. endlich die Mutter von Ernest und Charles kennen. Diese entpuppt sich als eine intrigante Oberzicke und wird von Liv und Mia liebevoll auf den Namen “Bocker” getauft. Im Gegensatz hierzu stehen die problematischen Familienverhältnisse von Henry. Was immer wieder die Frage aufwirft ob er sich aufgrund seiner familiären Situation von Liv zurückzieht. So ganz glauben wollte ich das jedoch nicht.

 

Außerdem wäre da noch die Spitz­zün­gig­keit einer gewissen Secrecy zu erwähnen. Auf ihrem Tittle-Tattle-Blog geht es wieder einmal heiß her, und wirklich keiner bleibt verschont. Das Geheimnis um die Person Secrecy wird allerdings nicht gelüftet und sorgt weiterhin für Spannung.

 

Ansonsten gibt es natürlich auch wieder Bösewichter. Nur dieses Mal konnten sie mir nicht so recht das Gruseln lehren. Hier hätte ich mir gewünscht, dass Frau Gier noch eine Schippe drauflegt.

 

Obwohl diese Fortzung wirklich gelungen ist, kommt sie nicht ganz an den Auftaktband der Silber-Trilogie heran. Deshalb vergebe ich 4 von 5 Grinsekatzen und bin schon sehr gespannt mit welchen Wendungen und Abenteuern ich im Abschlussband überrascht werde.

 

Über die Autorin

 

Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane für Erwachsene wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie die Jugendbücher »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden.

 

Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber – Das erste Buch der Träume« ist der Auftakt zu ihrer neuen Jugendbuchreihe. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln. (Quelle: www.silber-trilogie.de)

 

Fazit

 

Eine gelungene Fortsetzung voller Geheimnisse und Abenteuer. Leider geht der Gruselfaktor etwas verloren.

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-silber-das-zweite-buch-der-traeume-von-kerstin-gier