Rezension | Die Auserwählten. Im Labyrinth von James Dashner

Die Auserwählten - Im Labyrinth (Maze Runner, #1) - James Dashner, Anke Caroline Burger

Beschreibung

 

Thomas kann sich nur noch an seinen Namen erinnern, als er eines Tages auf einer Lichtung umringt von fünfzig anderen Jungen erwacht. Der mysteriöse Platz ist umgeben von einem riesigen Labyrinth, das von blutrünstigen Wesen behaust wird und dessen gewaltige Mauern sich jede Nacht verschieben.

 

Schon seit Jahren versuchen die Jungen vergebens einen Weg aus dem Labyrinth zu finden. Sie wissen weder wer, noch warum, man sie an diesen Ort geschickt hat. Thomas versucht das beste aus seiner Situation zu machen und beginnt damit sein neues Leben verstehen zu wollen. Doch durch sein Erscheinen wird plötzlich alles anders und zwischen den Jungen sprießt Zwietracht und Misstrauen. Das Entkommen aus dem Labyrinth scheint aussichtslos – nur Thomas glaubt fest daran die Jungen zu retten.

 

Meine Meinung

 

Schon lange hat mich die dystopische Reihe “Die Auserwählten” von James Dashner gereizt und nun vor dem Kinobesuch habe ich es auch endlich geschafft den ersten Band “Im Labyrinth” zu lesen.

 

James Dashner wirft den Leser regelrecht in seine Geschichte – ähnlich ergeht es dem Hauptprotagonisten Thomas als er ohne Gedächtnis auf der geheimnisvollen Lichtung erwacht. Zu Beginn dauert es ein wenig in die Geschichte eintauchen zu können, da man sich erst zurechtfinden und an die Sprache der Jungen gewöhnen muss. Doch dann packte mich die spannungsgeladene und rätselhafte Geschichte mit voller Wucht!

 

Nach und nach findet sich Thomas in seinem neuen Leben auf der Lichtung zurecht und teilweise scheinen seine Erinnerungen zu ihm zurück zu kehren. Außerdem bestimmt ihn sein Wunsch Läufer zu werden und die Geheimnisse des Labyrinths zu lüften. Durch geschickte Einflechtungen rätselhafter Ereignisse bleibt der Handlungsverlauf weiterhin spannend und erzeugt sogar einen gewissen Nervenkitzel.

 

Aufbau und Sprache hat James Dashner einfach gehalten, was mich aufgrund der vielen Rätsel und Geheimnisse der Geschichte auch nicht weiter gestört hat. Allerdings hat man zwischendurch das Gefühl auf der Stelle zu treten, da sich die Rätsel nur langsam zu lösen beginnen, und das Offensichtliche immer wieder vor Augen geführt wird.

 

Der Abschluss bietet jede Menge Action und emotionale Szenen – was einer Free-Fall-Tower Fahrt ziemlich nahe kommt! Meine Neugier auf den zweiten Teil der Reihe ist auf jeden Fall geweckt.

 

Über den Autor

 

James Dashner wuchs in einer Kleinstadt in Georgia, USA, auf. Der dichte Wald in dieser Gegend lieferte ihm bereits als Kind viele Ideen für seine späteren Geschichten. Nach seinem Studium arbeitete James zunächst in der Wirtschaft. Doch schon bald fühlte er sich als “kreativer Mensch im Körper eines Buchhalters” gefangen und wandte sich dem Schreiben zu. Seitdem ist er Autor zahlreicher Bücher. Seine Trilogie “Die Auserwählten” eroberte in den USA auf Anhieb die Bestsellerlisten und zieht die Fans nun auch bald im Kino in ihren Bann: Der erste Band wurde von 20th Century Fox verfilmt, unter anderem mit Dylan O’Brien und Thomas Brodie-Sangster in den Hauptrollen. James Dashner lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern inmitten der Rocky Mountains, behauptet er zumindest. (Quelle: Carlsen Verlag)

 

Fazit

 

Eine rätselhafte Geschichte mit tollen Charakteren und jeder Menge Action! Leider bleibt noch vieles im Geheimen und ich hätte mir gewünscht, dass der Autor etwas mehr in die Tiefe geht.

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-die-auserwaehlten-im-labyrinth-von-james-dasher