Rezension | Sternensturm von Kim Winter

Sternensturm - Kim Winter

Beschreibung

 

Iason hat in der Irdin Mia seinen Sinn gefunden und aufgrund seiner Liebe zu ihr hat er sich dafür entschieden auf der Erde zu bleiben. Mia schwebt jedoch in großer Gefahr, sie hört ein Flüstern und Menschen verschwinden spurlos. Die Entführer scheinen auch hinter Mia her zu sein…

 

Eine dunkle und gefährliche Macht hat ihre Hände im Spiel und Mias Bestimmung Loduun zu retten gerät in Zweifel. Die Wächter von Loduun trennen Iason von Mia und schon bald weiß sie nicht mehr wem sie trauen kann.

 

Meine Meinung

 

In Kim Winter's Jugendroman "Sternensturm" geht endlich die Geschichte die in "Sternenschimmer" ihren Anfang gefunden hat weiter. Um der Handlung richtig folgen zu können sollte man Band eins der Reihe auf jeden Fall gelesen haben.

 

Owohl Iason nicht wirklich weiß was Liebe ist scheint er über beide Ohren in Mia verliebt zu sein. Sein Drang sie zu beschützen rührt aber nicht nur von seiner Zuneigung zu ihr sondern auch von seinem "Sinn" der für ihn als Loduuner lebensnotwendig ist und ihn dazu treibt Mia vor allen Gefahren zu beschützen.

 

Gleich zu Beginn heizt Kim Winter mit spannungsgeladenen Szenen und übersprudelnden Emotionen ordentlich ein. Da ist es nicht verwunderlich das die Seiten geradezu dahinfliegen!

 

Lokondra scheint trotz der Ereignisse im letzten Band noch nicht besiegt zu sein und Mia schwebt in großer Gefahr. Die Konflikte auf Loduun werden weiter herausgearbeitet und der Unterschied zwischen Mia und Iason wird schmerzlich verdeutlicht. Außerdem wird die Beziehung zwischen Iason und Mia hart auf die Probe gestellt. Eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle nimmt ihren Lauf und lässt mein Herz schneller schlagen.

 

Dank des direkten Erzählstils von Kim Winter fand in meinem Kopf ein buntes Kopfkino statt. Bilder, Gerüche und Gefühle entfalten sich wie ein Blumenbukett und lassen mein Leserherz höher schlagen.

 

Die Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere ist ein weitere Pluspunkt. Mia und Iason entwickeln sich in vollkommen unerwartete Richtungen und das Auftauchen neuer, aufregender und interessanter, Charaktere ist ziemlich spannend!

Actionreiche Szenen kommten bei dem Ganzen Gefühlschaos jedoch nicht zu kurz. Kim Winter hat es geschafft eine abwechslungsreiche Handlung zu schaffen die immer wieder neue Fragen aufwirft. Bis zum Schluss herrscht knisternde Spannung, denn man weiß nicht so genau wer der Feind ist – vielleicht sogar Mia selbst -.

"Sternensturm" macht  mit einen Wirbel aus Spannung und Gefühl seinem Titel alle Ehre! Für dieses rundum gelungene Buch vergebe ich 5 von 5 Grinsekatzen.

 

Über die Autorin

 

Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin, arbeitete sie im Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als „Schreibsucht“ bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übrigens noch immer sehr verbunden, weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. „Bei Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht.“ (Quelle: Thienemann Verlag)

 

Information zur Reihe

 

1. 2011 Sternenschimmer
2. 2012 Sternensturm

 

Cover

 

 

Fazit

 

Der zweite Teil von Kim Winters Sternentrilogie ist ein abwechslungsreicher Mix aus Science Fiction, Romantik und  Action und darf meiner Meinung nach in keinem Buchregal fehlen!

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de