Rezension | Spiel der Schatten von Michael Peinkofer

Spiel der Schatten - Michael Peinkofer
Beschreibung

 

London 1886. Die junge Cynthia steht gerne mit ihren Freunden und ihrem Vater auf der Bühne in der Holywell Lane. Doch seit Professor Caligore die Zuschauermassen mit nie dagewesenen Illusionen in sein Caligorium lockt, sind schlechte Zeiten für das Puppen-Theater ihres Vaters angebrochen. Schon bald wird das Theater und ihr Heim für immer verloren sein.

 

Als Cyns Vater nach einem Besuch des Caligoriums vollkommen verändert heimkehrt, steht für Cyn fest, dass irgend etwas seltsames in Caligores Theater vor sich geht. Um den Professor auf die Schliche zu kommen wagt sich Cyn ebenfalls in das Caligorium und macht Bekannschaft mit dem Schatten des Jungen Milo.

 

Meine Meinung

 

Bei “Spiel der Schatten” von Michael Peinkofer handelt es sich um einen Jugendroman für Kinder ab 14 Jahren. Meiner Meinung nach könnten dieses Buch auch ruhigen Gewissens etwas jüngere Kinder ab 12 Jahren lesen. Handlung und Charaktere sind einfach gestrickt, so dass es nicht sonderlich schwer fällt dem Handlungsverlauf zu folgen. Außerdem erzählt Michael Peinkofer seine Geschichte in einem angenehm flüssigen Schreibstil.

 

Bildhaft und farbenprächtig gestaltet der Autor die Hintergrundkulisse Londons des 19. Jahrhunderts. Man hat regelrecht das Gefühl gemeinsam mit der fünfzehnjährigen Cynthia (kurz Cyn) durch die Straßen zu streifen und die düstere Seite Londons zu erleben.

 

Im Mittelpunkt der Handlung steht das geheimnisvolle Theater des Professors Caligore und die fünfzehnjährige Cyn die vor dem Ende ihres bisherigen Lebens steht. Schon früh hat Cyn ihre Mutter verloren. Dementsprechend hängt sie sehr an ihrem Vater und der Arbeit mit ihren Freunden in seinem Puppentheater. Als dies alles verloren scheint und ihr Vater vollkommen verändert von einem Besuch im Caligorium heimkehrt beschliesst das taffe Mädchen zu handeln.

 

Ich möchte euch nicht zuviel verraten, denn am besten erlebt man selbst Cyns magische Geschichte über dunkle Schatten, Freundschaft und Vertrauen. Eine Geschichte, die auch an den schwärzesten Tagen ein Licht erstahlen lässt!

“Spiel der Schatten” ist ein gelungender Jugendroman der an manchen Stellen etwas mehr Tiefgang gut vertragen hätte. Ich vergebe 4 von 5 Grinseakatzen.

 

Über den Autor

 

Michael Peinkofer wurde 1969 geboren und studierte Germanistik, Alte und Mittelalterliche Geschichte sowie Kommunikationswissenschaft in München. Bereits in der Grundschule konnte sich Michael Peinkofer für das Schreiben begeistern. Er arbeitet als freier Autor, Übersetzer und Filmjournalist. Es erschienen (teilweise unter diversen Pseudonymen) zahlreiche Romane in diversen Genres.

 

Fazit

 

Emotional und unglaublich atmosphärisch.

Quelle: http://www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-spiel-der-schatten-von-michael-peinkofer